Die bekanntesten Eulenarten

 

Bartkauz

 

Sumpfohreule

 

Waldkauz

 

Zwergohreule

 

Habichtskauz

 

Waldohreule

 

Rauhfußkauz

 

Schleiereule

 

Steinkauz

 

Schnee-Eule

 

Sperlingskauz

 

Sperbereule

 

Uhu

 

 

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Bartkauz: Strix nebulosa (lateinische  Bezeichnung) great Grey Owl (englisch) Der Kopf ist auffallend groß und hat einen Gesichtsschleier aus schmalen konzentrischen Ringen. Er hat relativ kleine gelbe Augen und einen diabolischen Gesichtsausdruck. Er ist 63 - 70 cm lang, Flügelspannweite 135 - 155 cm, fast uhugroß wiegt jedoch nur die Häfte, Männchen etwa 900g,  Weibchen deutlich schwerer als Männchen, etwa 1200 g.
Vorkommen u. Brutverhalten:
Der Bartkauz führt eine Saisonehe.
Balzzeit:
Anfang März bis Mitte Mai.
Legebeginn: Anfang April, Nachgelege bis Mitte Juni
Gelege: 1 - 7 Eier je nach Nahrungsangebot
Brutdauer: 28 - 30 Tg.
Das Weibchen nimmt die typische Brutstellung bereits 1 - 2 Tg. vor Legebeginn ein. Von da an verläßt es nur noch das Nest für 1 - 3 kurze Brutpausen pro Tag ( je 3 Min. ) . Es fliegt dann zu einem nahegelegenen Stammplatz, um dort Kot abzusetzen. Das Männchen nutzt die Brutpause, um sich erneut mit dem Weibchen zu paaren.
Der Bartkauz brütet in Kiefern - und Fichtenwäldern im Norden Schwedens und Finnlands aber auch in der Taiga Rußlands. Sein Jagdgebiet sind Kahlflächen, Moore u.  Lichtungen. Hauptsächlich in der Morgen und Abenddämmerung aktiv. Zur Zeit der Jungenaufzucht, also im Juni, auch tagsüber aktiv.
Er nistet entweder in alten Greifvogelhorsten oder auf Stümpfen abgebrochener Bäume. Ein Gelege pro Jahr; bei Mäusemangel keine Brut. Das Weibchen brütet, hudert und füttert die Jungen, das  Männchen bringt die Beute; ab der 3. Wo. auch das Weibchen. Nestlingszeit: 3 - 5 Wochen, flugfähig ab 5. / 6.Woche.
Auf seiner Speisekarte stehen hauptsächlich Wühlmäuse-, die er selbst im hohen lockeren Schnee sicher orten kann (Bis zu 7 Mäusen verschlingt er täglich) und andere Kleinsäuger bis  junghasengröße, seltener Vögel .
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Waldkauz: Strix aluco (lateinische  Bezeichnung)
Unsere häufigste Eule, sonnt sich oft vor einer Baumhöhle. Große dunkle Augen, gedrungener Körper, großer runder Kopf ohne Federohren. Der Gesichtsschleier hat eine geperlte Einfassung. Länge 39 - 42 cm, Flügelspannweite 92 - 102 cm. Etwa 440g schwer das Männchen, Weibchen etwa 560g. Der Waldkauz ist größer und wesentlich kräftiger als die Waldohreule und die Schleiereule. Er kann rostbraun, dunkelbraun o. grau gefärbt sein. Flügel relativ breit, unterseits mit deutlicher Querbänderung. Er lokalisiert seine Beute, wie fast alle Eulen mit dem Gehör. Sein akustischer Sinn befähigt ihn, ein Beutetier in 100 m Entfernung auf einen Meter genau zu orten. Geschlechtsreif schon im 1. Jahr, führt eine Dauerehe und ist absulut  reviertreu. Als Liebesbeweis bringt das Männchen dem Weibchen eine Maus als Geschenk. Von nun an finden sie sich ein lebenlang zur Balz zusammen.
Vorkommen u. Brutverhalten:
Balzzeit
im Januar bis Februar.
Legebeginn: Februar - März
Gelege:  2 - 6 Eier 
Brutdauer: 28 - 30 Tg.
Brutbeginn: ab dem 2. Ei
Anzutreffen in Europa außer Irland, Island und dem größten Teil Nordeuropas. Brütet in Baumhöhlen in lichten Laub- u. Mischwäldern, oft in Gewässernähe, auch in Dörfern, Parks, Friedhöfen und Gärten mit alten Bäumen, sogar in der Stadt. Das Weibchen bestimmt den Brutplatz, der dann über viele Jahre hinweg beibehalten wird. Sie ist ein Frühbrüter, schon ab Februar.
Nestlingszeit 4-5 Wochen. Führungszeit weitere 8-10 Wochen. Das Weibchen hält das Nest sauber, indem es Gewölle, Beutereste und Kot entfernt, zum Teil auch verschluckt. Verstorbene Nestlinge werden an die Geschwister verfüttert. Am Brutplatz sind die Altvögel sehr aggressiv. Sie greifen dann sogar Menschen an. Man muß bei einem Angriff besonders die Augen schützen. Ihr schauriger Ruf wird häufig in Filmen eingespielt, um Gruselstimmung zu  erzeugen.
Nahrung: tägl. Nahrungsbedarf ca. 100g. Nachtaktiver Jäger. Sehr vielseitig, Wald- und  Rötelmäuse, Ratten und Maulwürfe oder Spitzmäuse, manchmal auch Kleinvögel, sowie Kröten, Frösche und Käfer. Er jagt vom Ansitz oder im Suchflug. Eine Besonderheit ist, daß er die Beute ab mausgrösse mit seinen Fängen durchknetet, bevor er sie verschluckt. So vorbereitet läßt sich die Beute leichter verdauen.
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Habichtskauz oder Uralkauz: Strix uralensis (lateinische  Bezeichnung) Ural Owl (englisch) Slag Uggla “angreifende Eule” (schwedisch - Bezug auf Jungenverteidigung)
Er ist deutlich größer und in der Farbe heller als der Waldkauz. Sein Schwanz ist länger und seine Augen wirken viel kleiner. Typisch: die Längsstrichelung des Brustgefieders. Er ist 55 - 62 cm lang, Flügelspannweite 115 - 130 cm. Gewicht: Männchen 660g, Weibchen 960g. Sein Gesichtsschleier ist auch perlenartig eingefaßt, wie beim Waldkauz. Im Flug wirkt er, durch seine längsgefleckte Unterseite und der Querbänderung an Flügeln und Schwanz, habichtsartig. Geschlechtsreif im 1. Lebensjahr. Dämmerungs- und Nachtaktiv. Im Winter und während der Jungenaufzucht auch tagsüber jagend. Der Habichtskauz führt eine monogame Dauerehe.
Vorkommen u. Brutverhalten:
Balzzeit:
ab Januar mit Höhepunkt im März.
Legebeginn: Mitte Februar bis Mitte April
Gelege: 3 - 5 Eier, 
Brutdauer: etwa 28 Tg.
Brutbeginn: ab dem 1. Ei
Man findet ihn in Schweden, Finnland und Rußland. Manchmal auch im östlichen Mitteleuropa und Südosteuropa. Er brütet in lichten Nadelwäldern in der Nähe von Mooren und Kahlschlägen. Aber auch in reinen  Buchenwäldern und in den Gebirgen Südosteuropas. Das Habichtskauzweibchen betreibt keine Nestpflege. Die Beuteüberreste, sowie auch Gewölle und Kot, verbleiben im Nest. Das Weibchen verläßt das Nest auch nur zum Absetzen von Kot u. zur erneuten Paarung mit dem Männchen, 1 - 2 mal pro Abend. Der Habichtskauz war auch im Bayerischen Wald beheimatet. Er starb, aufgrund von Lebensraum - und Klimaveränderungen  sowie Bejagung, in den 20er Jahren bei uns aus. Seit 1975 läuft ein erfolgreiches Wiederansiedelungsprojekt im Bayerischen Wald.
Als Nistplätze bevorzugt er verlassene Greifvogelhorste, sowie hohle Stämme und Strünke. Nestlingszeit 34 - 35 Tage, selbstständig nach 2 - 3 Monaten, Seine Nahrung: kleine Nagetiere etwa 74% Wühlmäuse, aber auch Vögel 9% bis zu einer Größe von Eichelhäher u. Schwarzspecht, Spitzmäuse 7% u. manchmal auch Frösche, Fische u. Käfer.
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Rauhfußkauz: Aegolius funereus (lateinische Bezeichnung)
Tengmalm’s Owl (englisch) Chouette de Tengmalm (französich) wegen des schwedischen Ornithologen P.G. Tengmalm
Seinen deutschen Namen hat er wegen seiner pelzartig befiederten Füße. Rauch ist eine altdeutsche Bezeichnung für Pelz. Bei Brehm hieß er noch 1820 “Rauchfüßiger Kauz”

Gestalt klein etwa steinkauzgroß jedoch ist der Kopf größer und rundlicher als beim Steinkauz. Er hat einen ausgeprägten hellen Gesichtsschleier seitlich schwarzbraun umrandet. Füße einschließlich der Zehen sind stark hell befiedert (rauhfüßig). Gefieder oberhalb dunkelbraun mit rundlichen weißen Flecken, die an Perlen erinnern. Daher auch im schwedischen Pärluggla (Perleule). Unterseits hell mit graubrauner Fleckung oder Längsstreifung. Er hat leuchtend gelbe Augen und unter den Augen befindet sich ein schwarzer Längsfleck.
Die Jungvögel sind schokoladenbraun. Er ist rein nachtaktiv. Sein Ruf ab Februar: flötendes, leicht vibrierendes und etwas anschwellendes “bu-bu-bu-bu...” 24 - 26 cm lang, Flügelspannweite 54- 62 cm. Gewicht: Männchen 101g, Weibchen 167g.
Geschlechtsreif
im 1. Lebensjahr. Führt eine Saisonehe. Neupaarung zu jeder Brut.
Vorkommen u. Brutverhalten:
Balzzeit:
ab Februar.
Lebebeginn: zwischen März und Mai. Meist  Anfang April.
Gelege: 2 - 8 Eier,
Brutdauer: 26 -28 Tg.
Brutbeginn: ab 1. Ei
Man trifft ihn in den Nordischen Taigawäldern, Alpen u. Mittelgebirgen aber auch in Tieflandgebieten Mitteleuropas. Er wurde erst 1938 als Brutvogel in der Lüneburger Heide entdeckt.
Er nistet in Nadelwäldern in verlassenen Schwarzspechthöhlen u. jagt auf Waldlichtungen,  Kahlschlägen und Mooren. Nestlingszeit 30 - 34 Tage, selbstständig etwa 4 Wochen später.
Speiseplan:
Erd- und Rötelmäuse, Vögel, Spitz- und Haselmaus.
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Steinkauz: Athene noctua (lateinische  Bezeichnung) Steen uil ( holländisch )
Seinen Namen verdankt er seinen bevorzugten Brutplätzen in Gebäuden.

Er ist dämmerungs- u. tagaktiv; sitzt gerne in der Sonne. Er meidet das Wasser und nimmt lieber von Zeit zu Zeit ein Staubbad. Er ist eine lustig wirkende Eule, da er ein sehr auffälliges drolliges Verhalten an den Tag legt, vom aufgeregten Knicksen bis zu einer fast waagerechten Körperhaltung. Er ist sehr agil.
Hauptaktivität liegt aber in der Zeit zwischen Sonnenuntergang u. Mitternacht, sowie in den frühen Morgenstunden.
Länge 21- 23 cm, Flügelspannweite 55 - 60 cm. Gewicht Männchen um 180g   Weibchen etwa 200g. Eule mit flacher Stirn u. kurzem Schwanz. Kleiner als eine Haustaube. Der Kauz hat große schwefelgelbe Augen, darüber weiße Streifen, die wie Augenbrauen wirken. Gefieder oben erdbraun mit kleinen weißen Flecken, sehr ausgeprägt auf Schultern und Flügeln. Unterseits gelblichweiß. Fliegt in Bögen.
Geschlechtsreif gegen Ende des 1. Lebensjahres. Führt eine Dauerehe.
Vorkommen u. Brutverhalten:
Balz:
von Ende Februar bis Mitte April.
Legebeginn: Mitte April - Mitte Mai, Nachgelege bis Mitte Juni, 1 Brut pro Jahr
Gelege: 3 - 6 Eier,
Brutdauer: 24 - 28 Tage.
Brutbeginn: ab vorletztem oder letztem Ei. Die Jungenaufzucht, also das Verfüttern der Beute, betreibt nur das Weibchen. Das Steinkauzmännchen  bringt  zwar Beute, gibt sie aber immer ans Weibchen ab.
Zu finden in Südeuropa, in Mitteleuropa nur im offenen Tiefland. Brütet in abwechslungsreichen Wiesenlandschaften mit Kopfweiden oder Obstbäumen  mit Naturhöhlen. Nimmt aber auch spezielle Niströhren an.  Nestlingszeit 4 - 5 Wochen,  Führungszeit ca. 1 Monat. Die Jungen kehren nachdem sie flügge sind, oft noch ins Nest zurück. Das Weibchen betreibt keine Nesthygiene, deshalb häufig Gefahr einer Kloakenbildung u. somit Gefahr für die Jungeulen. (Wachstumshemmung u. Unterkühlung wegen nassem verklebten Gefieder). Der durchdringendklagender Ruf “uwitt” des Steinkauzes wurde als “komm mit” verstanden und als Aufforderung an Kranke ihm in den Tod zu folgen. Er gilt daher als Totenvogel oder Leichenvogel.
Nahrung: tägl. Nahrungsbedarf ca 65g. Kleinstnager und Insekten z.B. Regen- würmer.
Besonderheit bei der Jagd: Der Steinkauz jagt, im Gegensatz zu den meisten anderen Eulen, mehr mit den Augen als mit dem Gehör. Er ist ein Ansitz- u. Bodenjäger. Bewegt sich viel auf dem Boden und verfolgt seine Beute rasch und langbeinig mit eingebauten Hoppelsprüngen. Allerdings tritt er auch umgekehrt die Flucht in sein Versteck zu Fuß an. Außerdem verzehrt er häufig seine Beute, indem er sie in einem seiner Fänge hält. Manchmal stützt er sich sogar mit einem Flügel am Boden ab, um sein Gleichgewicht beim Nahrungsverzehr zu halten. Schwere Beute, wie z. B. eine Maus, transportiert er mit den Fängen. Andere Eulen tragen ihre Beute ausschließlich im Schnabel davon. Siehe auch “Das Leben des Steinkauzes
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Sperlingskauz: Glaucidium passerinum (lateinische Bezeichnung)
Sie ist die kleinste Eule Europas, etwa so groß wie ein Star. Länge 16-17 cm , Flügelspannweite 34-38 cm. Gewicht Männchen 59g, Weibchen 99g. Das Gewicht ist aber im Jahr extremen Schankungen ausgesetzt. (Brutzeit) Kopf relativ klein, flachrund mit zarten Tupfen an Stirn- u. Kopfseite. Auch er hat, ähnlich wie der Steinkauz, sehr markante Augenbrauen. Flug spechtartig in Bögen. Zuckt bei Erregung mit dem Schwanz. Hauptsächlich in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv. Während der Jungenaufzucht auch tagsüber.
Geschlechtsreif bereits mit 4 - 5 Monaten. Monogame Saison- bis Dauerehe.
Vorkommen und  Brutverhalten:
Balzzeit:
im Oktober und Anfang März bis Mitte April.
Legebeginn: Anfang April - Anfang Mai
Gelege: meist 5-7 Eier, selten nur 4 oder mehr als 7, maximal 9 Eier
Brutdauer: 28 - 30 Tg.
Brutbeginn: ab dem letzten Ei
In den ausgedehnten Wäldern Nord- u. Osteuropas, der Alpen u. Mittelgebirge, bei uns auch zunehmend in Nadelwäldern des Tieflandes zu finden. Alte Buntspechthöhlen dienen ihr zum brüten. Das Weibchen pflegt sehr intensiv die Bruthöhle indem es Nahrungsreste, Gewölle, Kot u. Eierschalen vor die Höhle befördert, um eine gewisse Höhlentiefe zu erhalten. Die entsprechende Höhlentiefe garantiert einen sicheren Schutz vor Nesträubern (Marder). Nestlingszeit 4 - 5 Wochen, Führung durch beide Eltern weitere 4 Wochen. Der Sperlingskauz sitzt häufig auf einer Fichtenspitze und man entdeckt ihn nur aufgrund seines markanten Rufes. Ein leicht nachzupfeifendes gimpel- ähnliches “pjü pjü pjü”, das ist der Reviergesang. Im Herbst ertönt besonders die  Tonleiter. Ein weiterer Hinweis für die Existenz des Sperlingskauzes sind Beutereste (geköpfte Mäusekadaver) am Fuße des Bruthöhlenbaumes und die vielen Kot- (Kalk) flecken auf dem Waldboden in näherer Umgebung.
Nahrung: Wühlmäuse und andere Mäuse, manchmal  Kleinvögel, speichert im Winter und zur Brutzeit Vorräte in Extra-Höhlen.
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Uhu: Bubo bubo (lateinische  Bezeichnung) Eagle Owl (englisch-Adlereule)
Great Horned Owl (amerikanische Bezeichnung)

Größte Ohr-Eule der Welt, doppelt so groß wie die Waldohreule. Länge 65 - 72 cm, Flügelspannweite 156 - 174 cm, Gewicht Männchen 1900g, Weibchen 2600g. Durch seine Größe und den orangegelben Augen nicht mit anderen Eulen zu verwechseln. Im Flug dicker Kopf und lange breite, abgerundete Flügel. Gefieder: oberseits rostbraun mit dunklen Flecken u. Bänderung, das Unterkleid heller rostfarben mit dunkelbraunen Längsflecken u. dunkler Querzeichnung. Die Federohren sind etwa 8cm lang. Sowohl das deutsche Uhu als auch der wissenschaftliche Name “Bubo bubo” leiten sich von  den dumpfen, weittragenden “buho”- Rufen ab, die der Revierabgrenzung dienen und vor allem zur Balzzeit im Februar zu hören sind.
Im Altertum galt die Begegnung mit einem Uhu als Omen für Hunger, Tod und Verderben und war sehr gefürchtet.
Geschlechtsreif zum Teil erst mit 2 Jahren. Führt eine monogame Dauerehe.
Vorkommen und Brutverhalten:
Paarbildung bereits während der Herbstbalz im Oktober.
Balzzeit: Februar / März.
Legebeginn: meist im März
Gelege: 2 - 3 (5) Eier
Brutdauer: 31 - 36 Tage
Brutbeginn: ab dem 1. Ei
In Europa weit verbreitet, jedoch vielerorts selten oder fehlend. In Mitteleuropa vor allem in den Alpen, Mittelgebirgen und in Flusslandschaften mit steilen Felsen. Flügge nach 8 - 9 Wochen, die Eltern bringen ihnen aber noch 20 - 26 Wochen die Beute. Uhus lokalisieren ihre Beute vor allem mit dem  Gehör.
Nahrung: verschiedene Säugetiere und Vögel, sogar Igel und Kaninchen. Ja sogar  Greifvögel und Eulen. Den Uhu selbst erbeuten jedoch nur  Steinadler und Seeadler.
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