Turkmenen-Uhu (Bubo bubo turcomanus)
Eine von den vielen Unterarten der eurasischen Uhu’s. Er ist auch unter dem Namen “Bubo taramensis” bekannt. Eine sehr große und schwere Eule mit hellen orangen Augen.
Vorkommen: zwischen Wolga und dem oberem Ural, an der Küste des kaspischen Meeres und am Aral - See, westlich der Mongolei. Sein Verhalten entspricht dem der anderen Uhuarten. Er liebt offene Gras- landschaften ist
aber auch im Gebirge anzutreffen.
Die Länge eines einzelnen Flügels beträgt 41,8 - 51,2 cm.
Nahrung: Säugetiere am liebsten Igel und Ratten, große Insekten, Vögel, da sogar Raubvögel wie Habicht und auch andere Eulen. Er tötet seine Beute durch einen Hieb seines Schnabels in den Kopf des Opfers.
Brut: Einmal im Jahr im späten Winter bis Januar. 1 - 4 Eier gelegt im Abstand von 3 Tagen. Die Küken öffnen die Augen nach 4 Tagen.
Nestlingszeit 31- 36 Tage, flugfähig nach 52 Tagen. Das Männchen deponiert die Beute für die Jungvögel in der Nähe des Nestes und das Weibchen, daß alleine die Brutpflege betreibt, zerreißt die Beute mund- gerecht für die Jungen. Die Jungvögel werden insgesamt 20-24 Wochen von beiden Elternteilen umsorgt. Dann verlassen sie das Revier oder werden vertrieben (das ist die Zeit zwischen September und November). Kaum sind die Jungen fort, beginnt das Männchen wieder mit den Revier- und Balzgesängen.
Eulen die nicht jeder kennt
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Turkmenen-Uhu
oder
Bubo bubo turcomanus
Östliche Graseule
oder
Tyto longimembris
amaurotana
Östliche Graseule (Tyto longimembris)
Mittelgroße, langbeinige Schleiereule. Die Farbe des Gefieders ist sehr variabel, aber die obere Körperhälfte ist mehr oder weniger dunkel- braun mit gelblich-ockerfarbigen Flecken und kleinen weißen Punkten. Die untere Körperhälfte variiert von ocker nach weiß, mehr oder weniger schwarz gefleckt. Gesichtsschleier bräunlich-gelb bis weiß mit einem kaum abgegrenzten Rand. Relativ kleiner Schwanz mit 3 - 4 dunklen Streifen.
Vorkommen: Von Indien bis Vietnam und Südost-China, Taiwan, den Philippinen bis nach Nord-Australien.
Habitat: Offenes Grasland mit hohem Gras. Sowohl in trockenen wie auch in feuchten Gebieten.
Maße: Gesamtgröße: 38 - 42 cm Spannweite: 10 - 11,6 cm
Gewicht: 265 - 450 g
Unterarten: Sechs oder mehr Unterarten werden schon mal namentlich erwähnt. Prinzipiell gehören alle folgend aufgeführten Arten zur Gattung "Tyto longimembris":
Tyto longimembris longimembris:
Vorkommen in Nordost-Indien, Burma, Vietnam, Australien und Fiji
Tyto longimembris oustaleti
wie Tyto longimembris longimembris allerdings Vorkommen nur auf Fiji
Tyto longimembris chinensis
Vorkommen: China & Taiwan
Aussehen: Gefieder gelblich-braun bis ocker. Kopf dunkelbraun mit winzigen weißlichen Flecken. Mitte des Rückens gelblich-braun mit will- kürlich verteilten dunkelbraunen Flecken, so das die Unterseite weniger gleichförmig wie bei anderen Graseulen erscheint.
Maße: Flügel 34 cm
Tyto longimembris pithecops
Wie "Tyto longimembris chinensis" jedoch nur in Taiwan
Tyto longimembris amauronata
Vorkommen nur auf den Philippinen
Aussehen: Gesichtsschleier gräulich-weiß. Der obere Teil des Kopfes ist dunkelbraun mit kleinen weißen Flecken. Obere Körperhälfte nicht so dunkel wie bei den anderen Graseulen. Untere Körperhälfte weiß mit ein paar winzigen Flecken. Maße: Flügel 33 cm
Tyto longimembris papuensis
Vorkommen nur in Neu-Guinea
Aussehen: Unterscheidet sich von den anderen Graseulen durch ein blasseres Gefieder
Habitat: Lebt alleine oder auch als Pärchen. Im Gegensatz zu vielen anderen Eulen jagen auch schon mal - bei einem ausreichenden Nahrungsangebot - mehrere Dutzend Tiere in einem Revier! Nachtaktiv, aber auch schon mal am Tage unterwegs. Spezialisiert auf das Leben am Boden. Versteckt sich bei Störung im hohen Gras. Fliegt nur kurze Distanzen, sucht dann wieder Schutz im hohen Gras.
Nahrung: Kleine Nagetiere wie Mäuse und Ratten. Jagt meist im Flug.
Brut: Nest am Boden. Interessant ist die folgende Besonderheit: Durch ständiges Hin- und Herlaufen zum Nest, "baut" sich diese Eule einen "Tunnel", welcher dann zur Flucht genutzt wird. Legt 3 - 8 Eier. Brutzeit vom 1. Ei an bis zu 42 Tage. Die Nestlinge verbleiben bis zu 2 Monate im Nest. Zwar wird das Nest auch schon vorher "zu Fuß" verlassen, jedoch kehren die Kleinen zur Nahrungsaufnahme immer wieder zum Nest zurück.
Große Chaco-Eule (Strix chacoensis)
Vorkommend von Paraguay bis Argentinien.
Eine mittelgroße Eule ca. 35 cm, ohne Federohren und mit hellem Gesichtsschleier. Bevorzugt halboffenes und trockenes Gelände, gerne auch mit einigen Hügeln und kleinen Baumgruppen.
Flügellänge: 25 - 29 cm, Gewicht ca. 330 g, nachtaktiv. Rastet
während des Tages in dichten Büschen oder Bäumen, manchmal auch sehr gut getarnt auf dem Boden.
Nahrung: kleine Säugetiere, Vögel und andere kleine Wirbeltiere, auch Insekten.
Brut: Brütet in vorwiegend in Baumhöhlen, aber auch auf dem Boden unter dichten Büschen.
Gelege: 2 - 3 weiße Eier. Das Weibchen brütet alleine.
Lange Zeit hielt
man sie irrtümlich für eine Untergattung des Rostfuss- kauzes. Nun weiß man aber, daß sie eine eigenständige Art ist. Sie unterscheidet sich alleine schon extrem im Gesang.
Eine größere Verwandtschaft besteht zum Rost- oder Brasilkauz.
Chaco-waldkauz
oder
Strix chaconensis
Östliche Graseule
oder
Tyto longimembris
amaurotana