Viele Städte u. Vereine führen eine Eule im Wappen.
Hier eine kleine Auswahl:
Die Landschaft vom frühen Ort Eulenbis, war eine Steinwüste, bewachsen mit Buchen- und Eichenwäldern. Es lebten viele Eulen dort. Sie fanden im Süden der
Landschaft offenes Land mit ausreichend Wasser und damit ein reiches Jagdrevier. Daher der erste Teil des Ortsnamens, Eulen. Die Endung bis rührt wahrscheinlich von den vielen Steinabrissen, nahe der Ortschaft, her.
Daubach ist eine sehr waldreiche
Gegend und in früheren Zeiten war der Wald die Hauptarbeitsstelle der Bevölkerung. Die armen Leute schufteten bis in die Nacht , um ihre großen Familien zu ernähren. Sie gingen erst nach Hause, wenn die Eulen riefen. Daher bekamen sie den Spitznamen:
”Daubacher Eulen”.
Seitdem heißen die Bewohner von Daubach Eulen. Sie sind stolz auf ihren Spitznamen u. nahmen den
Nachtvogel 1981 in ihr Wappen auf.
Die Stadt Klütz gehört zum Kreis Nordwest-Mecklenburg, 3 km von der Ostsee entfernt. Sie liegt auf halber Strecke zwischen Wismar u. Lübeck.
Die
wunderschöne Landschaft ringsum wird der Klützer-Winkel genannt. Am 1.4.1983 wurde der Ort zur Stadt erhoben und erhielt am 01.10.1943 ein Wappen. In den 50-er Jahren wurden der Stadt verschiedene umliegende Ortschaften, unter anderem der Ort Eulenkrug, angeschlossen. Das bestehende Wappen wurde 1997 geändert.
Im späten 16. Jahrhundert taucht zum ersten Mal eine Eule im Siegel des Ortes auf. Die heutige unveränderte
Form stammt aus dem Jahre 1818. Das Wappen schmückt heute die Aula des historischen Rathauses. Es ist aus Holz und wurde vom gebürtigen Marktzeulner Hobbyschnitzer Roland Hofmann gefertigt.
Das Wappen besteht in seiner Form seit dem 19.4.1958. Die Eule darin erinnert an einen 1920 abgerissenen Gasthof, den “Uhlenkrog”. Er lag an einem wichtigen Wirtschaftweg des damaligen Ortes, dem Ossenpad oder auf deutsch dem Ochsenweg. Man kann den damaligen Gasthof, in der heutigen Zeit, mit einem Rasthaus an
der Autobahn vergleichen.
Die Griechen versahen und versehen die Rückseite ihrer Münzen mit einer Eule.
Hier seht ihr das Hauswappen des Hofgut Eulendorf. Ihr findet diesen wunderschönen Hof in der Kyllburger Waldeifel nahe dem Ort Gransdorf. Eingebettet im Tal der südlichen
Vulkaneifel inmitten eines historisch interessanten Gebietes. Erste Erwähnung fand er im 15. Jahrhundert. durch die Zugehörigkeit zur Grafschaft von Manderscheidt - Kail. Seit 1854 ist das Gut in Familienbesitz. Und heute ist das schöne Anwesen ein Haus der Gastlichkeit für Erholungssuchende. Sehr empfehlenswert, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Das Eulenmanie-Forumstreffen hat dort stattgefunden. Im ganzen Haus sind Eulen zu entdecken u. zur Übernachtung wird sogar eine Eulen-Suite geboten. Auch auf dem Haus sitzen Eulen. Richtig eulig rundherum. Allerdings ist der Name irreführend, denn er geht auf seinen früheren Besitzer Ulo von Manderscheidt zurück. Aus Ulo wurde Eule.
Hier nun der Link zum Eulendorf.